Gedanken 03

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01. ein neues Jahrtausend . .
02.Kellner + -rinnen
03. Geduld . . .
04. eine Träne . . .
05. Rätsel   . . .
06. Regen . .
07. Badefreuden . .
08. "Chatten" . . .
09. "Chatten" - Teil 2 . . .
10. es plätschert . . .
11. Schon seit . . . Euro . . .
12. Er arbeitete . . .
13. Das hab ich . . .
14. Wir spazieren gemütlich . . .
15. In Zukunft . . .
16. Jeder kann sein Leben . . .
17. Die Nachrichten . . .
18. Eltern . . .
19. Tanze mit mir in den Himmel . . .
20. Gratiswerbung . . .
21. Wenn Gestein . . .
22. Die Tage werden immer bunter . . .
23. Fleischskandal 2006 . . .
24. Frohe Weihnachten und alles Gute für 2012


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24.



Ein neues . . .

Frohe Weihnachten . . .
 
Weihnachtsgeschenke hin und her,
die Auswahl dazu wird immer mehr!
Freilich möcht ich auch dir was geben,
nimm was gebräuchliches – für’s Leben . . .
 
Gekochtes Blech kann Wasser biegen,
geschnittene Winde lassen Feuer fliegen.
Schwarzes Licht erzeugt schweige Musik,
lärmende Stille – bringt vielleicht Glück . . .
 
Gebröselte Schatten zerreissen Luft,
verklebter Nebel schließt die Kluft.
Wärmender Frost saugt weiches Gestein,
wahre Märchen – reichen zum glücklich sein . . .
 
*
. . und ein gesundes . . .
 
Die Zeit hat keinen festen Halt,
ist auch keine sichtbare Gestalt,
aber wir müssen mit ihr leben,
ansonsten – würd’s uns nicht geben . . .
 
Sie ist unser ständiger Begleiter,
zieht vor uns her und immer weiter,
läßt sich nicht stoppen oder teilen,
wer alles erreichen will – muss sich beeilen . . .
 
Schuld daran ist die Natur,
sie kennt keine Zeiger, keine Uhr,
sie ist der Schöpfer unseres Sein,
wie auch vom Wasser – Luft und Stein . . .
 
Eigentlich ändert sich doch nur die Jahreszahl,
wie immer – auch in diesem Fall.
Also lassen wir das Alte einfach vergehn,
dann wird das Neue – sicher auch sehr schön !
 
*

. . und zufriedenes     2012    !


*   *   *

01.

. . . Jahrtausend hat begonnen,
aber NIEMAND, hat sich wirklich darauf besonnen,
das Leben geht einfach so weiter,
meist gut Aufgelegt und heiter!

Etwas besonderes ist es eigentlich nicht,
die Menscheit hat sich´s selbst so g´richt,
und deshalb wird es auch leicht überflogen,
NICHT ALLE sind so, das wer auch gelogen!

Wer darüber Nachdenkt, kommt drauf,
es nimmt alles seinen Ewigen lauf,
jeder Tag, jede Stunde, Sekunde, für viele ein muss,
wird aber abgezogen, irgendwann ist schluss!
***
Jeder soll SEIN dasein genießen, wie er kann, 
den die Zeit verrinnt und hält nicht an, 
bis zu seinem Tod wird einem jeden alles verziehn, 
den JEDEM ist sein Leben - - -
                                           - - - doch nur geliehn!
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02.

	

Kellner und -innen

 

In aller Ruh im Gasthaus sitzen,

dem Personal zusehn, wie sie schwitzen,

vielleicht auch eine Kleinigkeit essen,

und die Welt auf der Straße, einfach vergessen !

 

Eine Beschäftigung, das machen viele gern,

auch ich, und lass mich nicht leicht dabei störn !

Meist in Gruppen, Familie, oder auch allein,

es beruhigt die Nerven - einfach fein !

*

Aber - hat sich schon jemand, jemals Gedanken gemacht,

wie das alles so läuft hier, oft bis tief in die Nacht ?

Was die Kellner und Kellnerinnen so alles schaffen,

oft Streß, und DOCH immer beim Lachen !?

 

Sie wollen die Gäste immer zufrieden stellen,

der Kunde soll doch WIEDER, dieses Haus wählen,

ein jeder soll immer gut versorgt sein,

NUR DANN - kehrt er hier wieder ein!

 

Einer bestellt hier, der andere schreit dort,

sie schießen meist schnell, von Ort zu Ort,

keiner wartet gern, das Service muss funktionieren,

die tägliche Übung, das brauchen sie nicht zu trainieren !

 

Freundlich, so wollen wir sie immer sehn,

dann bleibt man gern hier und wieder stehn,

morgens, abends, egal zu welcher Zeit,

immer für uns da, immer für uns bereit !

 

Manchmal sind auch unangenehme Besucher dabei,

die fühlen sich „außergewöhnlich“ frei,

hängen sich vielleicht auch mal zwei in den Haaren,

sie versuchen trotzdem, Ruhe zu bewahren !

 

Ihre Zeit wollen sie aber sicher nicht verschenken,

wer weiß, was sie manchmal so denken ?

Sie grübeln vielleicht über diesen und jenen,

ob unbekannt, oder wenn sie ihn auch kennen,

 

über ihre Arbeit wird nicht leicht gesprochen,

ihre Lauferei geht sicher auf die Knochen,

sie bedienen mit Freude, diesen Job haben sie angenommen,

und - sie fühlen sich SEHR geehrt . . . . . . wenn sie Trinkgeld bekommen !!

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03.

	

Geduld . . .

 

. . . besitzen, ist als Reichtum anzusehn,

solch ein Mensch, wird NIE daneben stehn,

dieser hat immer und überall seinen Platz,

eine Gabe, mehr als jeder Schatz!

 

Solch einer lebt eher meist im Hintergrund,

eine stille Person, liebt Farben sehr bunt,

kommt nicht in Streß, immer im überlegen,

und kann sich NICHT - leicht aufregen.

 

Nicht leicht aus der Ruhe zu bringen,

ihm wird auch viel leichter alles gelingen,

sieht rundherum alles positiv,

und kann leicht Fehler finden, instinktiv.

 

Ist leicht und oft beim Lachen,

wartet lange zu, auf gewisse Sachen,

ist durch NICHTS - nervös zu kriegen,

und trifft auch leichter, unerwünschte Fliegen,

 

Hat leichter den großen Überblick,

nimmt gelassen entgegen, jede Kritik,

hört sich gerne Geschichten anderer an,

und hilft auch, wenn er nur kann!

 

Urteile aussprechen, nur im seltensten Fall,

ist zufrieden, mit eher kleiner Auswahl,

nimmt auch Rückschläge leichter in Kauf,

wacht aber bei Ungereimtheiten schneller auf!

 

In Sachen Liebe, ist er zu empfehlen,

wenn ihm auch noch Erfahrungen fehlen,

er weiß aber, was falsch und was richtig,

denn GERADE DA . . .

              . . ist Geduld besonders wichtig!

 

*

Hmmmm, . . .

 

. . warum nur, bin ich jetzt auf diese Zeilen gekommen?

Mir wurde nichts gegeben, nichts genommen,

meine Gedanken schweben rund um die Welt zur Zeit!

Ist das etwa eine Beschreibung - - -

- - - meiner eigenen Wenigkeit?

 

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04.
Eine Träne
 Es tut einfach Weh, das ist ein Grund,
zum Abschied küßt man gern von Mund zu Mund,
einer verreist, wann wird er wieder kommen,
sie kugeln hervor, man ist ganz benommen.
 Bei starken Schmerzen, die tun sehr Weh,
in Begleitung von laut oder leisen Gejammere,
treiben sie sehr heftig, ist doch zu verstehn,
den sie lindern auch, ist oft zu sehn.
 Auch bei starker Freude kommen sie hervor,
steht ein Bekannter vor dem Tor,
den man vielleicht Jahre lang nicht gesehn,
und plötzlich bleibt er hier stehn.
 Findet man irgendwas, das man schon lange sucht,
war im Gedanken eigentlich schon ausgebucht,
Urplötzlich hat man dieses in der Hand,
dann kommen sie auch leicht, ist bekannt.
 Bei Kindern reicht oft schon ein böses Wort,
weil sie gerade eben was angestellt, vor Ort,
die Mama schimpft, und das reicht schon aus,
sie kommen hervor, sie schütten sie raus.
 Wenn sie in großen Mengen treiben,
ist man gerne bereit, mit zu leiden,
dann kommen sie auch bei dir zum Vorschein,
im innersten läßt du diese Person, nicht allein.
 Oft kommen sie wirklich sehr heftig,
man glaubt auch, ein Schwindel, sehr verdächtig,
das kann aber nicht jeder, ist selten der Fall,
ein Grund muß vorhanden sein, Freude, Schmerz, oder Qual!
 Bei Freude stören sie nicht, man sieht sie gern,
bei Weh verursachen sie leidenden Lärm,
bei Qual ist es unausstehlicher Schmerz,
aber sie kommen mit Sicherheit - - -
                                              - - - immer vom Herz!
 *****
Du bist mir so Nah, du könntest eine Träne sein,
wie ich bis jetzt so sah, du läßt mich nicht allein,
ich werd NIE mehr weinen, ich will dich immer spürn,
keinen Tropfen mehr - - - denn ich will dich nicht verliern!
 
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05.
 Rätsel . . . . . . auflösen - ein beliebter Sport,
ausführbar - fast an jedem Ort,
hilft dem Gedächtnis - in Schwung zu bleiben,
oder wem fad ist - die Zeit zu vertreiben!

	
 Verschiedene gibt es - oft interessant,
wem sind diese oder jene Wörter bekannt,
auch Zahlenkombinationen sind gefragt,
oder Bilder, was es nach deren Entschlüsselung aussagt !
****
Lebensnahe wollen sich aber NICHT immer lösen lassen,
z.B.: Warum sich Menschen hassen !???
niemand weiß den wirklichen Grund,
es wird nur geredet - von Mund zu Mund!
 Kriege - wie können solche entstehn?
WIR - können kein "warum" dazu sehn,
die Beteiligten selbst - wissen nicht was sie tun,
die Waffen wollen einfach nicht ruhn!
 Verfolgung irgendwelcher Rassen,
warum sich diese eigentlich hassen,
Unschuldige, meist sehr arme Leute,
bleiben sie in ihrer Heimat - leiden sie an Ausbeute!
 Der Westen, inklusive uns - soll sie nehmen,
DOCH !! - einige von uns wollen Hilfe geben,
aber auch hier - werden sie unterbewertet,
ihre Existenz ist auch bei uns - gefährdet!
 Dass ist schon so - seit uns NICHT bewusster Zeit,
nur wenige sind für ihre Aufnahme bereit,
nur Ausnahmen wollen ihr Land mit Fremden teilen !
§
Ich fand keine Auflösung, für diese . . . meine Zeilen !
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06.
 Regen? 
 Warum nur, mögen viele den Regen nicht?
ER ist doch der, der Gefühle verspricht!
Setzt dich ans Fenster, mach es auf,
lausche den Tropfen, dann wachst du auf!
 Sieh doch, wie sie herunter fallen,
man hört jeden Tropfen aufknallen,
bei der Dachrinne, am Fenster klopft es an,
ein angenehmes Gefühl, das bewirken kann!?
 Viele meinen, da werden sie bloß Naß,
auch haben manche dagegen einen Haß!?
Aber wenn Zeit vorhanden, hör den Tropfen zu,
sie erzählen, und bringen Wunderbare Ruh!
 Der einzige bin ich nicht, der solche Gefühle hat,
es gibt welche, die hören sich NIE satt,
sie erzählen mir, wies ihnen dabei ergeht,
daß dieser - - - für Nerven Beruhigung steht!
 
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 07.
 Badefreuden . . . . bei dieser Hitze,
während ich hier sitz und schwitze,
die Leute werden immer mehr,
von rundherum kommen sie hier her,
 der Eintritt ist schnell beglichen,
sofort auf die Wiese geschlichen,
eine große Decke ausgerollt,
wenn vorhanden, noch ein Schirm geholt,
 die Kleidung wird gleich abgestreift,
ist eh fast nichts drauf - Sommer leicht,
Duschen - fürs leichte auskühlen gedacht,
und dann wird gleich ein Köpfler hinein gemacht,
 den Kindern macht es Spaß zu flitzen,
beim Sprung hinein muss es richtig spritzen,
manche haben auch noch einen Ball dabei,
alles zusammen - eine wilde Panscherei!
 Immer wieder zur Kantin,
Eis - ist momentan sehr "in"
von kleinen und großen wird’s verdrückt,
dann sind’s gleich wieder drin - es ist verrückt!
***
sitzen, stehn und laufen,
gerade so - wie ein Ameisenhaufen,
Tausende genießen hier ihre Anwesenheit,
weil´s irgendwie - - - - vom Alltag befreit !?
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 08.
 "Chatten" . . .. . heißt eigentlich - "Anfang oder Ende"
bei manchen nimmt dadurch das Leben eine Wende,
sehr leicht kann hier "NEUE" Liebe entstehn,
und deshalb - bis dahin "Aufrichtige" - zergehn!
***
hier haben sich schon so manche gefunden,
durch lieblichen Tratsch - ihre Herzen verbunden,
durch innige Worte ist bald alles schön und klar,
ein jeder ist doch für sein Gegenüber - unsichtbar!
***
habe sich zwei gefunden - wird’s interessant,
ein jeder ist auf den anderen schon sehr gespannt,
wie nur möglich, wird ein Treff vereinbart,
bis dahin bleibt - Körper und oft Aussehn - verwahrt.
 Es folgen eMails, herzhaft geschrieben,
die drei Worte - wie sie sich lieben,
der Alltag ist nicht mehr wichtig - eine Flucht,
zum PC - es ist bald schon eine Sucht!
 Bald kommt der Moment - ein Termin steht fest,
Herzklopfen - Freude - das Handy zum letzten Test,
Herz an Herz stehn sie sich nun gegenüber,
Sehnsucht und Liebesrausch quillt über . . .
***
die Geschichte ist bis jetzt nicht schlecht,
aber was - von dem bisherigen bleibt jetzt echt?
Und wenn was wird - wie soll’s nun weitergehn?
Weil manche dieser "Neuverliebten" - - - - 
                        - - zuhaus im Bund der Ehe stehn!????
 
 
09.
 
. . es folgt . . .. . vom "Chatten" - Teil zwei :
ENDLICH war diese dagewesene Ehe vorbei,
nach GUTER Überlegung - es war dieser Weg gewählt,
die NEUE - diese Liebe ist ALLES - was jetzt zählt . . .

	
***
. . nicht lange - das Telefon gibt keine Ruh,
die verflossene Liebe - "bist es . . . etwa du?"
eine Anfrage - "na, wie geht es dir?"
"Ach nein . . . du willst zurück zu mir?"
 "war es DOCH nicht so . . . was du getan?"
es kamen solche Worte - wie eine "Beichte" an,
"Ach . . . jetzt wurdest du aus diesem Traume wach?"
merkt dir eins:
                              "BESSERES" - kommt selten nach!
 
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10.
Es plätschert . . .
. . fließt und ist klar,
naturbelassen wie’s schon immer war, 
beidseitig Sträucher, Bäume, herabhängende Äste, 
Vögel sind hier - Dauergäste . . .
Nur ein kleiner Tropfen, und sehr warm,
selten zu sehn, aber meist dann,
wenn extreme Traurigkeit vorhanden,
bei einer Trennung, die sich lieb fanden.

 

Laub und Gras verwachsen, 
unbekümmert und allein gelassen, 
Frösche hüpfen und schwimmen, 
Grillen sind auch Gäste - und singen . . .

 

Fische schwimmen abwärts und hinauf, 
manchmal tauchen sie kurz auf, 
schnappen nach Nahrung, die hier schwebt, 
nach der Insektenwelt, die an der Oberfläche lebt . . .

 

Nur einige cm tief, sehr seicht, 
nur ein halber Meter breit, das reicht, 
alles perfekt, eine kleine Welt ist wach, 
ein gut versteckter - kleiner Bach . . . 
 

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11.

Schon seit . . .

. . fast einem Jahr jonglieren wir mit unserem Euro,
laut Medien wurde er bereits umgetauft - zum „Teuro!“

Er stand über dem Dollar, bevor alles begann,
aber schon bald darauf - fing er zu fallen an!

 Ein großer Vorteil wurde er für Grenzgänger,
nur – im Ausland hält dieser auch nicht länger!
Wechseln ist das einzige, was man sich erspart,
wäre aber auch nicht mehr nötig – seit der Visa-Card!

 Der Raum in der Geldbörse wurde seither sehr klein,
Münzen, aller Art, nehmen diesen, wenigen Platz ein!
Weit mehr als früher, „Schotter“ – der fast nichts wert,
aber weil er eben - zur Währung dazu gehört!

 Münzautomaten wurden daraufhin so umgestellt,
dass wieder nur eine einzige, notwendige zählt!
Das die Sache dann zwar verteuert, aber bitte sehr,
die Aufsteller versichern – man bekommt jetzt mehr!

 Trinkgeld wurde anfangs keines, oder nur wenig gegeben,
man war doch immer beim Wert dieses, im Überlegen!
Beim Retourgeld wird noch immer höllisch aufgepasst,
das schnelle Umrechnen war und ist - für viele eine Last!

*
Es werden noch Jahre vergehn, bis wirklich alles funktioniert,
bis ein jeder - die Angst vor solchen Banknoten verliert!
Kleinkinder haben’s leicht – ihnen wird’s jetzt schon verliehn,

und ach ja: Die Scheine ähneln bereits - vorhandenen Kopien!


20. September 2002

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12.

 Er arbeitete - beinah Tag und Nacht,
das hat ihm viel Geld eingebracht !
durch Mundwerbung kam er überall an,
für seine Kunden war er: „Der Mann!“

 Nie hatte er überflüssige Zeit,
er war für Aufträge immer bereit,

den Urlaub musste er verschieben,
Jahr für Jahr - blieb dieser liegen . . .

 Er leistete sich nicht die kleinsten Pausen,
er wollte irgendwann im Wohlstand hausen !
Irgendwann – möchte er die Welt umrunden,
irgendwann einmal – sagte er zu seinen Kunden . . .

 Seinen Verdienst hat er auf Banken angelegt,
bis jetzt hat er gespart – aber nicht gelebt !
Er arbeitete, als sei er in schwierigster Not !
Jetzt hat er Reichtum – aber er ist tot . . .

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13.

 Das hab ich . . .

 . . einfach ignoriert,
ich hab’s im Kopf nicht registriert !
Ich dachte nicht – wenn wir verliebt,
das so etwas wirklich – eine Rolle spielt . . .

 Ich hab meiner Frau nie Blumen gebracht,
hab nie an unseren Hochzeitstag gedacht,
hab auch nie ihren Geburtstag eingeplant,
weil ich das einfach - nicht wichtig fand . . .

 Ich stellte schon fest – sie war gekränkt,
Enttäuschung – ein Mann, der nicht denkt !
Das übersah ich – die Welt bleibt bestehn,
Tage danach – war ihr Kummer im vergehn . . .

 Bis ich dann von so einer Geschichte las,
wo auch ein Mann – Kleinigkeiten vergaß !
“Das ist kein Mann – seine Augen sind verbunden !“
Sie ist kurzerhand – aus seinem Leben verschwunden !

Mir gingen Lichter auf – es rasselte im Gehirn !
Ja ist das möglich – kann das soweit führn ?
Was mach ich alles falsch ? – Ich dachte nach,

es hat sich einiges geöffnet – ich wurde wach . . .

 Seither weiß ich – an was muss ich denken !
Es ist wichtig – sie mit Blumen zu beschenken !

Ihre Augen leuchten – ihre Freude ist zu sehn !
Jedesmal blüht sie auf – sie ist wunderschön . . .

 

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14.

Wir spazieren gemütlich - durch den Winterwald,
den Weg entlang, es ist gar nicht allzu kalt,

Christtag ist, Schnee fiel in der heiligen Nacht,
einige Zentimeter - haben Romantik gebracht . . .

 Plötzlich – wie auf Kommando bleiben wir stehn,
wir trauen unseren Augen nicht, was wir da sehn!

Das gibt’s doch nicht, wir glauben’s selber kaum,
eine Christbaumkugel - liegt neben einen Baum!

 Zwischen hohen Buchen und leicht verschneit,
keine Fußabdrücke im Schnee weit und breit!

Das nächste Haus ist sicherlich 400m entfernt,
das Glitzern hat unsere Herzen - sofort erwärmt!

 Wie ist das möglich, wie kommt sie hier her?
Wir sehn uns noch um, sonst liegen keine mehr,

es ist nur ein Wanderweg, Geschäfte gibt’s keine,
auch für Fahrräder nicht geeignet - es liegen Steine!

 Ich heb sie auf, nachdem ich sie fotografiert,
wir bestaunen sie, sind irgendwie elektrisiert!

Wir studieren Theorien, hier zwischen den Buchen,
ein Mensch hat mit Solchem - hier nichts zu suchen!

 Aber nur bei einer Möglichkeit halten wir dann fest,
nur - unrealisierbar wäre dazu ein beweisender Test:
*

Das Christkind schwebte diesen Weg hier entlang,
und es verlor diese eine Kugel – diesen Behang . . .

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15.

 In Zukunft - kann ich mich selbst kopiern!
Einen zweiten oder dritten Versuch probiern,
mich erneuern, wie ich will, je nach Bedarf!
Mich verjüngen – bin ich darauf scharf?

 Die Chance des Klonens ist nun gegeben,
das heißt, ich könnte eigentlich ewig leben,
unzählige Jahre, bis in alle Ewigkeit!
Wenn ich Lust habe – wenn’s mich freut?

 Durch Gene ist das Aussehn auch kein Problem!
Hab ich bis jetzt irgendwelche Fehler gesehn,
der Augenfarbe wegen, oder wie die Nase steht?
In Zukunft gibt’s mich nur - als erste Qualität!

 Theoretisch, wenn ich meinen 40er erreicht,
gibt’s eine Neugeburt, die mir exakt gleicht,
aus meinen Teilen, aber sicher fehlerlos!
Die Erwartungen sind bereits - Weltweit groß!

 Bin ich bereits 80, werd ich auch schon 40 sein,
die nächste Kopie gibt’s schon, aber noch ganz klein,
Duplikate – mir nachgebaut – alles bin dann ich!
Aber – bin ich es dann wirklich – auch innerlich?

 

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16.

Jeder kann sein Leben – für sich gestallten,
sein eigenes Dasein – für sich verwalten,
was er nicht sagen will – für sich behalten,
seine eigene Wünsche – für sich entfalten!


Wer weiß – was sie sich einst ausmalten?
Die Liebe kann im Laufe der Zeit erkalten!
Es ist aber nicht ratsam – sich einzuschalten,
man könnte eine riesige Abfuhr – erhalten!


Wer weiß wirklich - wem welche Worte galten ?
Die im Dunkel der Nacht – nutzlos verhallten ?
Die aber erschreckend - fürchterlich erschallten,
als sie die Türen in einem fort – zuknallten?


Es gibt unmenschliche - Menschgestallten,
die für ihr Leben gern – noch nie bezahlten!
Wo die Partner freiwillig die Börse herhalten,
denn der eine Teil – lässt sich – „aushalten“ !

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17.

Die Nachrichten zur vollen Stunde,
kommt’s aus dem Radios Munde!
Aber nur schlechtes, nichts zu lachen,
Berichte über – nackte Tatsachen . . .

 Kriege und Anschläge auf der Welt,
überall werden die Toten gezählt,
Meldungen bereits nach dem Erwachen!
Informationen über – nackte Tatsachen . . .

 Die Sonne brennt feurig bis ins Tal,
Heuschrecken fressen die Felder kahl,
die Natur kann das nicht mehr überwachen!
Die Lage ist ernst – nackte Tatsachen . . .

 Auf Urlaub will niemand verzichten,
über große Staus lässt sich berichten,
die Bäder und Strände haben zu lachen!
Ein Segen für Spanner – „nackte Tatsachen“ . . .

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18.
 
Eltern – sind verantwortlich für ihre Kinder,
beide gleich, kein Teil mehr oder minder!
Sie erziehen mit Liebe, wenn alles funktioniert,
und sie zeigen auch Liebe – das jedes es spürt . . .

 Unterschiede sind aber doch meist festzustellen,
es wäre vielleicht wichtig, diese zu erwähnen!
Sie sagt, was Er nicht über seine Lippen bringt,
was aber sehr notwendig wäre – für jedes Kind . . .

 Sie sagt es ihnen immer, von klein bis ganz groß,
auch dann noch, reißen sie sich von der Familie los!
Er sagt es nur zu seiner Frau, wenn sie unter sich,
ganz einfache Worte: „Mein Kind – ich liebe dich . . .!“

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19.

„Darf ich bitten – um diesen Tanz?
Silvester soll gefeiert werden!
Die Nacht steht im vollen Glanz,

das Fest der Feste – auf Erden . . .

Ein Lied, das von Liebe spricht,
ein langsames Stück soll es sein,
wobei auf Nähe kein Verzicht,

kommen Sie – und Sie sind mein...!“

*

Tanzen ja – bringt Freude der Seele,
so manchen, der es kann!
Egal ob langsam oder auch schnelle,

auf die Führung kommt es an!

Aber Tanzen – mit solchen Gedanken,
wie dieser Herr es wollte,
überschreitet intimste Schranken,

weil es anders enden sollte!

Eingeklemmt – die Brust zerdrückt,
spürbar bereits sein drittes Gebein!
Er flüstert dazu: „Ich bin entzückt,
tanzen wir – in den Himmel hinein...!?“

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20.

Saddam Husseins neue Hobbys in der US-Haft:
Blumen und Gedichte...

(Ein Bericht der Kronen Zeitung, 27. Juli 2004)

*  *  *

 Gratiswerbung für einen Bücherschreiber,
wie sollte das nur gehn?
Da frisst einem doch der Neider,
kann man solche – in der Zeitung sehn...

 Aber alles was man dazu haben muss,
ist ein berühmter Name!
Und schon hat alles Hand und Fuß,
oder ein Eis – hat die Sahne...

 Herr „Franz Klammer“ zum Beispiel,
schaffte das mit Sport!
Er fuhr mit Bestzeit durchs Ziel,
man kennt ihn – in aller Ort...

 Herr „Bill Clinton“ war ein Präsident,
Staatsoberhaupt der USA!
Ein Name, den ein jeder kennt,
weltweit – ein Star...

 Auch „Saddam Hussein“ ist ein Begriff,
Schlagzeilen ist er wert!
Seine Laufbahn hing wohl schief,
aber jeder – hat von ihm gehört...

*
Aber wie sollte ICH das machen,
meinen Bekanntheitsgrad heben?
Ich beherrsche keine solche Sachen,
wie – soll’s Schlagzeilen geben?

 Für Politik bin ich nicht schlau genug,
über Sport kann ich nur dichten!
Soll ich etwa... – Terror und Betrug?

Nein,
ich werd auf „Gratiswerbung“ – verzichten...


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21.

 

Wenn Gestein, das vor Millionen von Jahr

unserem Gebirge Gestalt verlieh,

erzählen könnte, wie ihm einst geschah,

könnten wir nur staunen – begreifen nie . . .

 

Wegen Unwetter würde es kein Wort verlieren,

das hat es bis jetzt leicht überlebt,

auch kein Wort über ständiges vibrieren,

wenn die Erdkugel – bebt . . .

 

Auch kein Wort über Dunkelheit und Licht,

wenn ein Baum Schatten stellte,

auch kein Wort, wie leicht es doch zerbricht,

wegen Hitze – oder eisiger Kälte . . .

*

Die Sonne ist ein feuriger, flüssiger Ball,

die aus vielen Elementen besteht,

manchmal schleudert sie Schlacke ins All,

die Stunde Null – Gestein entsteht . . .

 

Unsere Erdkugel brennt im Inneren noch,

flüssiges Material ist die Fülle,

es sucht sich ein Erdmantelloch,

durch die Kruste – versteinerte Hülle . . .

 

Der Druck schleudert Lava nach oben,

tritt von innen in die Atmosphäre ein,

durch einen Vulkan im hohen Bogen,

es wird – gemischtes Gestein . . .

 

Gewaltige Beben schieben und richten auf,

das Produkt sind Gebirge und Land,

es bröckelt wieder ab im Zeitenverlauf,

Steine – werden zu Sand . . .

*

Unserer Zeitrechnung gilt nichts auf der Erde,

wie es kommt wird es vergehen,

wir wissen nicht wie es war, was kommen werde,

wir können nur staunen – nicht verstehen . . .

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22.

Die Tage werden immer bunter,

je stärker die Liebe wird.

Und die Ecken werden runder,

damit man sich – nicht verliert . . .

 

 

Das ist so und trifft wohl jeden,

ein ganz normaler Verlauf.

Probleme reduziert man durch reden,

und nimmt auch – jeder in Kauf . . .

 

 

Aber irgendwann wird es still,

es gibt keine Worte mehr.
So manchen wird der Partner zuviel,

man lebt nur noch – nebenher . . .

 

 

Die Liebe lässt nach bei Zeiten,

die Farben werden bleicher.

Paare hören auf zu streiten,

die Tage – werden immer gleicher . . .

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23.

Fleischskandal 2006


 


Wie nach unseren Medien berichtet,
wurden viele Tonnen Fleisch vernichtet.
Fleisch, das angeblich ungenießbar,
weil es halt schon – abgelaufen war !

 

Ich weiß aber aus sicherer Quelle,
das es an so mancher Stelle,
NUR SOLCHES gibt, zu verwalten !
Dort, wo Friedenstruppen – Stellung halten . . .

 

Großmächte lagern für den ernsten Fall,
denn im Krieg, ist es doch wirklich egal,
ob es zart, zäh oder auch schon hart !
Wichtig: Würze, Salz – und gut durchgegart . . .

*

So mancher hätte sich die Hände gerieben,
hätte man seine Firma angeschrieben,
ob er nicht altes Fleisch verwerten will !?
Hunde und Katzen z.B. – fressen viel . . .

 

Aber in Europa leben alle kerngesund,
der Mensch, die Katz und auch der Hund,
auch im Ernstfall, wie nach Medien berichtet:
*

„Es wurden viele Tonnen Fleisch – vernichtet . . .!“

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Marlis hat mir dieses Bild gebaut,
DANKE !
i hob glei so g'schaut . . .

 

Verfasst, in Liebe mit Herz

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..und weiters noch...


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Inhaltsverzeichnis Band 1 . . .

 

 

 

 

 



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