Gedanken 05

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01. in der Ferne . . .
02. was nur . . .
03. Vorboten . . .
04. wooaawwww . . .
05. Blumen . . .
06. es gibt Tage . . .
07. diese Zeilen . . .
08. Freiwillige Feuerwehr . . .
09. ein Surrrrren . . .
10. Atlantis . . .
11. manchmal . . .
12. eine Riesenmaschiene . . .
13. der Prater . . .
14. Es gab einmal . . .
15. Und wieder . . .
16. Frauen - sind wie Blumen . . .
17. Ich geh noch hinters Haus . . .
18. Möchte man sich . . .
19. Neulich . . .
20. Sie redet mit sich . . .
21. Er ist zu gebrauchen . . .
22. Ein Spiel . . .
23. Auf gefährliches wird hingewiesen . . .

24. Weihnachten 2013/2014

01.

In der Ferne . . .

. . ein Regenbogen . . .
meine Blicke sind davon angezogen,
so wunderschön und farbenreich,
angenehme Gedanken sind die Folge - und so weich . . .

***

. . der Regen hat fast aufgehört,
die Sonne im Nacken - die nicht stört,
fast so - als fallen glitzernde Perlen vom Himmel,
kleine Wolken gleichen - Edel, weißen Schimmel . . .

 

. . Vögel schweben wieder durch die Luft,
der nahe Wald - welch ein Duft,
auf der Wiese entsteht ein Nebelfeld,
das durch die Wärme aber bald wieder vergeht . . .

***

der Regenbogen leuchtet - es blendet die Wiese,
alles wie es ist - vergleichbar mit einer Krise,
zuerst der Streit in der Beziehung - der Himmel weint,
danach das Schöne - beide Herzen wieder vereint . . .

02.

Was nur - was nur - hab ich falsch gemacht?
Gestern noch - haben wir zusammen gelacht,
keine Andeutung - kein auffälliges Verhalten,
wie nur - kannst du über Nacht SO erkalten?

 

Es hat geklingelt - warum nur hab ich abgehoben ?
du warst doch mein alles - ich hab dich NIE betrogen,
ich hab doch nichts getan - was nur hab ich angestellt,
du hattest doch alles - geht’s dir vielleicht um Geld?

 

Im Haushalt griff ich zu - hab Staub gewischt,
hab auch Kinder gehütet - keins ist entwischt,
hab auch den Garten versorgt - schön waren deine Rosen,
und nach dem Waschen hing ich auf - Socken und Hosen . . .

 

bis eben noch glaubte ich - meine Liebe kam doch immer an,
war ich etwa zu schwach - vielleicht zuwenig Mann ?
war dir etwas zuwenig - hab ich etwas übersehn?
Wir konnten doch immer - so gefühlsmässig zergehn . . .

 

bis eben noch glaubte ich - das wir glücklich sind,
all die Jahre waren so schön - ich vertraute dir blind,
die Kinder - die du immer so lieb gepflegt und versorgt hast,
waren dein alles - jetzt sind sie ausser Haus, und keine Last . . .

 

bis eben glaubte ich für mich - ein starker Mensch zu sein,
aber - aber es ist vorbei - ab jetzt bin ich allein,
der Druck in den Augen - ich kann nicht mehr,
Tränen - ich muß weinen - alles schmerzt so sehr . . .

 

Ich - ich versuch fieberhaft nachzudenken - was ist passiert,
jetzt - nach 20 Jahren - Abneigung hab ich NIE gespürt,
du willst mich plötzlich - ohne Warnung - verlassen,
ich steh daneben - nein - ich kann’s einfach nicht fassen . . .

 

dabei - du hast du nicht mal einen Grund genannt,
mir wäre sowieso - nicht ein einziger Punkt bekannt,
du legtest gleich wieder auf - ich kam gar nicht zum Reden,
deine Worte schallen noch immer im Ohr - - - -
                                             
- - - du möchtest endlich Leben . . .

**********

03.

Leise rieselt der Schnee . . .
eben kreuzt meinen Weg - ein Reh,
nein - es ist ein Hirsch - ziemlich groß,
nicht nur einer - was nur - ist hier los?

 

. . eine ganze Herde - es sind acht,
mein Herz freut sich - ja - es lacht,
ein Gespann - ein Schlitten dahinter,
naja - wie's aussieht - es wird Winter . . .

 

. . die Vorboten - sie haben schon zu tun,
auch diese Firma kann nicht ruhn,

Vorbereitungen - alles läuft, bevor es zu spät,
bevor die stille Zeit - vorrüber geht . . .

***

. . aber - ich hab sie schon gesehn,
ich lies sie ziehn - und blieb stehn,
das war Werbung - es ist nicht mehr weit,
es war - für eine frohe - Weihnachtszeit . .

04.



 

wooaawwww . . . ist's hier nicht wunderschön?
alles so gepflegt, alles so einwandfrei anzusehn . . .
hier fühlen wir uns wohl, die Gegend ladet ein,
wir glauben fast - es ist wie . . . - wir sind "daheim" . . .

 

Wir waren auf Urlaub - von hier gar nicht weit,
es mußte sein - wenigstens kurz vom Alltag befreit,
jetzt sind wir wieder Zuhaus - und was können wir sehn?
Fremde aus irgendwo - - - -
- - wooaawwwww . . . ist's hier nicht wunderschön. . ? . .

 

05.

Blumen am Fenster, sie dürfen sich sonnen,
sie haben die Herzen der Menscheit gewonnen,
sie füllen den Raum und beseitigen Trostlosigkeit,
bei ihrem Anblick werden Gedanken befreit . . .

 

. . sie duften und erhöhn die Klima Qualität,
ein fortwärendes betrachten, wenn man nur vorüber geht,
ihr farbenprächtiges Aussehn bringt überall Wärme,
es wirkt freundlich, ein jeder sieht das gerne . . .

 

. . man kann die "Liebe" der Besitzer davon ablesen,
auch deren "Offenheit" ist dadurch zu messen,
wieviel "Herz" dieser hat, ist leicht zu sehn,
schau dich um - wieviele im Zimmer stehn . . .

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06.

Es gibt Tage . . .

. . da fühlst du dich verdammt allein,
WARUM NUR . . . muss das so sein,
WARUM NUR . . . kann ich nicht wie andere leben,
WARUM NUR . . . wurde mir dieses Handicap gegeben . . . ?

 

. . manchmal glaubst du . . "ich mache Schluss!",
andere gehen spaziern . . . ZU FUSS !
sie springen, Tanzen und lachen dabei,
nur du sitzt im Rollstuhl, wie ein zerbrechliches Ei . . .

 

. . du willst was einkaufen, es geht über Stufen,
"kann ich helfen?" - hörst du hinter dir rufen,
"ich schaff es" - geht’s dir durch den Sinn,
aber diese Frage allein, war schon schlimm . . .

 

. . es gibt Menschen, die helfen gern,
aber du wünscht dir selbst, "bleibt mir doch fern!"
UNABHÄNGIG - du hast gelernt, dich zu bewegen,
das ist an dem Ganzen - der einzige Segen . . .

 

. . manchmal überlegst du, "warum bin ich geboren?"
"ich hab doch auf dieser Welt NICHTS verloren!"
du glaubst, "ich hab doch überhaupt keinen Wert?!"
und du glaubst, du bist jemand, der nur stört . . .

 

"wenn ich nicht denken könnte, wär’s nicht so schlimm",
"wenn ich nicht wüßte, wer und wie ich bin",
"wenn" . . . du glaubst einfach - NICHTS zu taugen,
immer wieder kommen Tränen, dieser Druck in den Augen . . .

***

Aber - du kannst denken, du bist schlau,
du weißt es selbst ganz genau,
du hast Mittleid mit Solchen, die es nicht können,
du kannst zumindest, DIESE GABE - dir gönnen . . .

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07.

Diese Zeilen . . .

 . . sind für eine WUNDERBARE Frau,
sie hat jede Menge Herz und ist sicherlich schlau,
sie schreibt Gedichte - die gewiss zu Herzen gehen,
ich hab sie gelesen - ich konnte sie sehn . . .

 

. . sie ist leicht gehbehindert - sie kann nichts dafür,
hat aber für Besinnliches - ein aussergewöhnliches G’spür,

besser schaff ich das auch nicht - sie ist immer voran,
und deshalb kam mein Herz - bei ihr an . . .

***

 

. . es ist schade - das dein Herz keinen anderen Körper fand,
aber es ist nicht all zu störend - ich nehm dich an der Hand,

deine Zeilen - sind bewusst und gezielt geschrieben,
so wunderschön . . . . einfach zum verlieben . . .

 

. . dein Inneres kann ich immer wieder lesen,
bis jetzt ist noch JEDE Zeile ergreifend gewesen,

jedes Wort ist seinen richtigen Platz angepasst,
alles ist mit Liebe - und Herz verfasst . . .

 

. . weil ich auf deine Werke schau,
weiß ich doch selbst ganz genau,

was ist wichtig - bei einem Gedicht,
das HERZ - und nicht das Gesicht . . .

 

. . ich kann verstehn - du hast Bedenken,
warum nur - möchte DER, dir - sein Herz schenken?

Ich hab es dir schon geschrieben - du hast es gehört,
es gibt überhaupt NICHTS - was mich an dich stört . . .

 

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08.

Freiwillige Feuerwehr !

Stockdunkle Nacht, ich lauf und lauf,
die Sirene ging ab, weckte mich auf,
nur 200 Meter von uns, hab’s gleich geschafft,
"Was nur wird passiert sein?" - hab ich durchgehend gedacht,

 

drei Kumpels sind schon da: "Was ist geschehn?"
unseren Hauptmann seh ich am Alarmknopf stehn,
meine Klamotten sind im Spint, nur her damit,
sonst bin ich beim Aufstehn - NIE so fit !

 

Wieder kommen einige, per Auto oder zu Fuß,
kalter Schmäh: "Ein guter Morgengruß!"
Einer fährt den Wagen aus der Garage,
mit Vollgas - das bringt einen Mechaniker in Rage,

 

ein Funk kommt an: "Feuer im Nachbarsort!"
"Los Beeilung, gleich sind wir dort!"
Unsereiner fragt: "Wo soll das sein?"
"Gleich am Anfang, ihr seht den Feuerschein!"

 

Zehn Leute sind wir jetzt: "Rein und los!"
Bei KEINEM - verständlich - ist die Freude groß,
"Was nur könnte passiert sein?" - Rätselraten,
3 km Fahrt, bis dahin herrscht stilles Warten,

 

ja - eine Flamme ist zusehn,
"Verdammt, was könnte da nur stehn?
Haus ist da keines, ein Auto vielleicht?"
die Gegend kennt ein jeder, der Gedanke schleicht,

 

wir sind da, Gelächter bricht von jedem aus,
NEIN - wie gesagt, hier steht kein Haus,
auch Auto, wie befürchtet, ist keins da,
aber eine uniformierte Gruppe: "Die Herrscherschar!"

***

Eine Übung - Gott sei Dank nicht mehr,
"diese Mistviecher! - holen uns um diese Zeit hierher!"
"Ach . . . !" - es herrscht rundum Wut und Freude,
es Erklingt nach dem Löschen: "Ein Danke an alle Leute!"

***

Die Höheren Organe, die das Ganze organisiert,
sind zufrieden - wir sind da, wenn was passiert!
Besser zehn Übungen, und NICHTS ist geschen,
als EIN Ernsthafter Einsatz, und wir können NICHTS - -
                                                  
- - - als daneben stehn . . .

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09.

Ein Surrrrrren, . . .

 

. . es fährt durch die Glieder,
absetzend, und es kommt immer wieder,
ein jeder hier muss es hörn - keiner kommt davon,
ein klirrender, kalter, hoher Ton . . .

 

leise ist’s hier, im Warteraum,
es ist ernst - es ist kein Traum,
laufend kommen "Gäste" oder "Patienten" an,
es reißt mich hoch: "Mein Herr, SIE sind dran!"

 

. . der Weg zum Bett, das sich stellen läßt,
keine Armliege - wo nur, halt ich mich fest?
Die Beine überkreuzen, dann geben sie Ruh,
die Hände falten, auf den Bauch, und Augen zu . . .

 

. . der Arzt kommt - jetzt geht’s los,
zugegeben - die Angst ist groß,
er hält das Röntgen in seiner Hand, Richtung Licht,
es werden grauenhafte Minuten - aus meiner Sicht . . .

 

. . seine Worte klingen beruhigend: "Nicht so schlimm!"
seine Assistentin ist mit dem Sauger schon in mir drin,
mein Mund weit offen, er hat den Bohrer in der Hand,
und jetzt dieses "Surrrrrren" - das schon jedem bekannt . . .

 

. . er suchte nicht, hatte gleich ein Loch,
ich hab’s überstanden - und lebe noch,
jetzt wird hoffentlich wieder LANGE Ruhe sein !
denn GERN - kehr ich hier - - NICHT ein . . .

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10.

Atlantis . . .

. . gilt schon seit vielen 1000 Jahren als verschwunden,
ich hab’s aber, glaube ich zumindest, jetzt gefunden,
meine Gedanken und die Suche danach haben es entdeckt,
jetzt . . . . niemand vorher wußte - wo es steckt . . .

 

. . nicht in den Tiefen des Meeres oder im großen See,
nicht an den Polen unter dickem Eis oder Schnee,
jedem sein Leben - man muss es nur zu Nutzen wissen,
es ist hier bei uns, auf dem Festland, wo die Flüsse fließen . . .

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11.

Manchmal . . .

 

. . scheint die Zeit still zu stehn,
sie will und will einfach nicht vergehn . . .
die Uhr, wo sie auch ist - immer wieder ein Blick,
sie macht immer nur - ein ganz kleines Stück . . .

***

. . du wartest auf irgend etwas - was Freude macht,
schon seit dem Morgen wird daran gedacht,
es war der erste Gedanke - gleich nach dem Erwachen,
ein Kribbeln im Bauch - dein Herz hörst du lachen . . .

 

. . es wird erst am Nachmittag soweit sein,
es ist noch nicht mal Mittag - fällt dir ein,
hoffentlich kommt nichts dazwischen - das wäre schlecht,
du erwartest dir viel - du freust dich echt . . .

 

. . immer noch so viele Stunden - was könnt ich tun?
eine abwechslungsreiche Arbeit - das die Gedanken ruhn,
ein Blick aus dem Fenster - die Sonne scheint,
aber es wär das gleiche - wenn der Himmel weint . . .

 

. . du rechnest schon - wieviele Minuten das sind,
sowie vor Weihnachten - ein kleines Kind,
ja - du erwartest auch so - als wären sie schon wieder da,
und diese ausgemachte Termin - ist noch immer nicht nah . . .

***

. . noch eine Stunde - noch immer 60 Minuten,
das wieder sind immer noch - 3600 Sekunden,
der Zeiger will dich ärgern - als würde er stehn,
die Zeit ist gerade heute - nicht im vergehn . . .

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12.

Eine Riesenmaschine . . .

 

. . setzt sich gerade in Bewegung,
ich reagier mit innerlicher Aufregung,
innerhalb von Sekunden - schneller und schneller,
jetzt hebt sie ab - steigt höher und höher . . .

 

. . sie steigt weiter hoch - Richtung Sterne,
irgendwohin - in weite Ferne,
sie wird kleiner - ist nur noch ein Punkt,
erreichbar nur mehr vom Turm - wenn jemand funkt . . .

 

. . zu hörn ist sie noch - der Düsenlärm,
ich schau noch immer - ich seh das gern,
sie verstummt bereits - es wird leise . . .
ich wünsch ALLEN an Bord - angenehme Reise !

***

"über den Wolken - muß die Freiheit wohl grenzenlos sein . . ."
jedesmal wenn ich hier - fällt mir dieser Song sofort ein,
DER - der ihn schrieb hat gewusst - um was es da geht,
wenn eine Maschine zum Abflug - bereit steht . . .

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13.

Geisterbahn, Hochschaubahn und Karussell,
fürchten, betrachten, langsam und auch schnell,
Automatenhallen und das bekannte Riesenrad,
gewinnen, verliern, hoch hinaus geht die Fahrt . . .

 

Go-cart, Bundgee-Jumping oder Gummispringen,
Geschwindigkeit, schwerelos und gutes Gelingen,
Planetarium, Hupfburgen und Souvenirstände,
Sternenkunde, Spass und allerhand über dieses Gelände . . .

 

Kreisel zum schweben oder verkehrt herum liegen,
Schwindel und zum frei durch die Lüfte fliegen,
Sacklrutschen und Achterbahn ist auch echt,
Freude für Groß und Klein, manchen wird schlecht . . .

 

Dosenwerfen, Pfeilschiessen und Autodrom,
treffen oder auch nicht, ein Spiel für Vater und Sohn,
Restaurants, Eisverkäufer und Liliputbahn,
schlemmen, erfrischen, eine Reise ins Grüne ist dran . . .

 

Bäume, Sträucher, Parks und grüne Wiesen,
Schatten, duftende Blumen, Gedanken fliessen,
Zuckerwatte, Würstelbuden und die Bier Verkäuferin,
eine wahre Attraktion:
"der Prater in Wien !"

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14.

 Es gab einmal - einen alten, weisen Mann,
seine Vorhersehungen kamen immer an!
Er wusste alles, er war unschlagbar klug,
er sprach die Wahrheit – es war kein Betrug!

*
Zwei Männer versuchten ihn zu überlisten:
“Unmöglich, alles kann er doch nicht wissen!“

Sie schmiedeten sich einen einfachen Plan,
sie glaubten nicht, das er SO - schlau sein kann!

 Dazu brauchten sie einen Vogel - kein Problem,
damit würden sie dann zu dem Weisen gehn,
einer der beiden hält ihn hinter seinem Rücken fest,
und jetzt kommt die Frage – zum großen Test:

 „Ich bitte, nur eine einzige Antwort zu geben,
Ein Vogel in meiner Hand, ist er tot oder am Leben?
Würde er sagen, dass er lebt – werd ich ihn erdrücken,
sagt er, dass er tot – darf er sich des Lebens beglücken!“

 Die beiden gingen, blieben vor dem Weisen stehn,
einer stellte die Frage – der Vogel war nicht zu sehn!
Sie warteten auf seine Antwort - ganz gespannt!
Er sagte:

„Das Leben dieses Vogels – liegt in deiner Hand!“

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15.

 Und wieder . . .

 . . greif ich ins Regal an der Wand,
nehm das Album des letzten Urlaubs zur Hand,
setz mich aufs Sofa - dazu eine Schale Tee,
Erinnerungen - als ich die ersten Bilder seh . . .

*

Beim Anflug - himmlischer Blick von oben,
im Halbkreis sind wir sie zuerst überflogen,

dann die Landung - kurz wurde uns flau,
grüne Insel - rundherum glitzerndes Blau . . .

 Zum Hotel, danach gleich an den Strand,
salziger Duft - warmer, weicher Sand,
brennende Sonne - dazu erfrischender Wind,
das Paradies - sich freuen wie ein Kind . . .

 Unzählige Wellen klatschten an felsige Wände,
Sandburgen entstanden durch winzige Hände,
sogar die Kleinsten ließen sich im Wasser treiben,
und konnten ihren Eltern gefundene Muscheln zeigen . . .

 Schwimmen, in der Sonne liegen - genießen,
entspannen - beruhigend die Augen schließen,
Abends im seichten Wasser spazieren gehen,
vorüber ziehende Schiffe aus der Ferne sehn . . .

 Nachts - ausgelassene Stimmung vernehmen,
in Bars, beim Cocktail an der Theke lehnen,
sorgloses Schlendern, nachdem die Gläser leer,
das Zimmer mit Balkon - Blick aufs Meer . . .

 Rauschen und Peitschen an den Klippen,
Salzgeschmack noch an unseren Lippen,
unvergessliche Stunden - wir haben gebebt,
explosive Hingabe - wir haben uns erlebt . . .

*

Erlebnisvolle Nächte, wunderbare Tage,
der Urlaub geht zu Ende - keine Frage,
zurück - erholt und zufrieden gingen wir!

Aber irgendetwas von uns - blieb hier . . .

 

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16.

Frauen – sind wie Blumen die blühen!
Man muss sich aber um sie bemühen,

Liebe zeigen ist - sowie das Gießen,
es sollen ihr zugetane - Sätze fließen . . .

 Frauen – leisten unwahrscheinlich viel!
Was sie machen – ist mit Liebe und Gefühl,

sie pflegen die Familie – das tun sie gern,
solange sie wissen – das sie dazu gehörn . . .

 Frauen – haben auch Kraft und Stärke!
Stellt sie ein Kommentar unter ihre Werte,

liegt eine Herabsetzung auf der Hand,
raffen sie sich auf – zum Widerstand . . .

 Frauen – sind mit Glas zu vergleichen!
Nur ein falsches Wort könnte schon reichen,

das es springt oder sogar zerbricht,
kleben lässt sich dies aber – leider nicht . . .

 Frauen – geht Gutes oder Schlechtes ins Herz!
Ihnen bereitet „falsch Verstandenes“ Schmerz,

oft haben sie dadurch mit Tränen zu kämpfen,
es stimmt aber, das sie damit – den Frust dämpfen . . .

*

Männer – sind bewiesen das starke Geschlecht!
Im großen und ganzen stimmt das zurecht,

es gibt aber Situationen – für den starken Mann,
wo auch er – still - vor sich hinweinen kann . . .

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17.

 Ich geh noch hinters Haus – in den Garten,
meine Frau ist nicht fertig - hab zu warten,
manchmal dauert’s – wenn wir abends ausgehn,
sie richtet sich halt – bis sie wunderschön . . .

 Da steht die Wippe – gebaut vor langer Zeit,
für unsere Kinder – sie hatten sich sehr gefreut!
Beim Spielen war ihnen immer lustig zu zusehn,
der Enkel wegen – ließen wir alles stehn . . .

 Bedacht steuere ich das Spielzeug an,
weil ich mich noch gut daran erinnern kann,
vom Anfang an hatte ein jedes seinen Platz!
Nur wenn Besuch war – gab’s anderen Ersatz . . .

 Vorsichtig versuch ich es in Bewegung zu setzen,
leises Quietschen entsteht – wegen dem Wetzen,
Eisen auf Eisen – heut war ein trockener Tag,
aber es ist ein Ton – den ich auf anhieb mag . . .

 Den Lärm hab ich auch damals nicht beteuert,
stellenweise gehört die Farbe wieder erneuert,
die Sitzplätze brauchen auch wieder neues Holz!
Als ich das damals baute – war ich richtig stolz . . .

 Alleine Schaukeln geht nicht – wenn der Zweite fehlt,
deshalb hab ich mich auf die Mitte gestellt,
bewege das Ganze mit den Beinen hin und her,
ich fühl mich noch jung – geht gar nicht schwer . . .

 Gleichmäßiges Quietschen entsteht – wie Musik,
meine Gedanken drehen die Zeit weit zurück!
Durch die Bewegung komm ich sogar zum Schwitzen,
plötzlich seh ich unsere Kinder - beidseitig sitzen . . .

 Sie lachen, sie schreien – wie’s damals war,
ich in der Mitte – alles ist plötzlich so klar!
„Etwas schneller“ – haben sie Kommando gegeben!
Ich trete fester – um das schneller zu bewegen . . .

 Ich steigere mich – sie treiben mich an,
ich geb beinah schon mehr – als ich kann!

Sie jubeln . . . . . . .
Eine Stimme hat dem ein Ende gesetzt!
„Schatz – ich bin fertig – gehn wir jetzt?“

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18.

Möchte man sich - über jemanden beklagen,
nur weil er morgens nicht grüßen will,
muss man auch folgende Konsequenzen ertragen,
dass man am nächsten Tag – selbst das Ziel !

 Womit man auch auf andere schießt,
kommt es wie ein Bumerang zurück,
wenn du dir auch noch so sicher bist,

es bringt garantiert – kein Glück !

 Einen Schlag austeilen ist in etwa so,
dass man sich des Erfolges sonnt !
Aber schon bald ist man nicht mehr froh,
weil man’s doppelt zurück bekommt !

 Ladet man jemanden zum Gläschen Wein,
nur weil man diesen kennt,
trifft schon bald das Danke ein,
frei heraus - ganz unverschämt !

 Wenn man über andere im Guten spricht,
was sie alles können oder leisten,

stellt man niemanden ins schlechte Licht !
*

Davon hat man selbst – am meisten . . .

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19.

Neulich – hab ich einen alten Freund getroffen,
er gab selbst zu – er sei schon sehr besoffen,

und wie’s so ist – hat er über die Liebe erzählt,
und was eben - manchen Frauen so gefällt!

Er erzählte von Kameraden – und dessen Frauen,
was sich diese – in ihrer Ehe so alles trauen!
Was so funktioniert – und was auch wieder nicht,
was für seine volle - Selbsteinschätzung spricht!

*

Er „liebte“ schon Jede – aus seinem Freundeskreis,
„Manche nur einmal, andere öfter!“ – gab er preis.
„Nachts geh ich mit den Männern auf ein Bier,
und Tagsüber, wenn möglich -  schlaf ich mit Ihr!“

„Manche Frauen kommen sogar zu mir ins Haus!“
Stolz sagte er auch dazu: „Sie lassen die Sau raus!
Anscheinend, weil sie vom Eigenen zu wenig kriegen,
sie lassen zu Haus einfach alles - stehn und liegen!“

*

Ich hab mir das angehört – und Gedanken gemacht,
ein „Wunderknabe“ – was der schon alles vollbracht!

Ich denke an meine liebe Frau – und stehe hier,
mit diesem „Freund“ – bei einem Bier . . .

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20.

Sie redet mit sich – redet mit sich allein,
sie redet ununterbrochen – in sich hinein,
nur manchmal unterbricht sie – und lacht!
Dabei hat sie sicher – an schönes gedacht . . .

*

Sie kam – setzte sich inmitten vom Garten,
der Kellner ließ nicht lang auf sich warten,
sie hat sich Kaffee und ein Mineral bestellt,
und ein Tortenstück dazu - ausgewählt . . .

 Sie redet mit sich – redet mit sich allein,
sie redet ununterbrochen – in sich hinein,
sie unterbricht wieder kurz – um zu lachen!
Dabei denkt sie sicher - an schöne Sachen . . .

*

Sie begutachtet die Bäume, die hier stehn,
und meint dazu: „Der Frühling ist schön!“
Sie bewundert die vielen Blumen in den Ecken,
und ist dabei – eine Zigarette anzustecken . . .

 Sie redet mit sich – redet mit sich allein,
sie redet ununterbrochen – in sich hinein,
nur wenn sie lachen will – macht sie Pause!
Sie denkt sicher an schönes – an Zuhause . . .

*

Andere Gäste die hier sitzen – sieht sie nicht,
sie sucht das wenige – warme Sonnenlicht,
sie zittert ein wenig – vielleicht Nervosität?
Sie genießt das Bestellte – das vor ihr steht . . .

 Sie redet mit sich – was nicht ein jeder kann,
sie verschwindet wieder – sowie sie kam,

sie redete ununterbrochen – in sich hinein!

Sie scheint vollauf – glücklich zu sein . . .

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21.

 

Er ist zu gebrauchen, ein netter Wicht,
und wichtig – er hält was er verspricht!
Durch seine Eroberung wurde er zum Held!
Endlich ein Mann – mit sehr viel Geld . . .

Mittwoch Abend kommt er wieder zu mir,
etwa drei Stunden ist er meist hier!
Ich spiele für ihn – die ihn liebende Frau!
Das reicht schon – das weiß ich genau . . .

Neulich hat er mir ein Auto versprochen,
versprochenes hat er noch nie gebrochen!
Ich hab nur gemeint, meines ist schon alt,
die Zusage von ihm – kam sobald . . .

Vorige Woche waren wir auf Reisen,
zwei Tage, das soll schon was heißen!

Länger halt ich’s bei ihm aber nicht aus,
da ist’s schon angenehmer – allein Zuhaus . . .

Seine Frau soll nur weiter Wäsche waschen,
ich bin zufrieden mit dem, was in seinen Taschen!
Vielleicht einmal im Monat lass ich ihn näher,
aber Qualitäten – hol ich mir woanders eher . . .

Er fühlt sich verdammt gut in seiner Haut,
er glaubt doch, ich sei seine stille Braut!
Er glaubt auch, er ist mein lieber Schatz!
Der hat ein Gehirn – wie ein Spatz . . .

Solange er zufrieden ist, kann auch ich leben,
er hat mir schon einiges Bares gegeben!

Er will es so – er ist in mich verliebt!
Gut – das es noch so blöde Männer gibt . . .


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22.

Ein Spiel – das es schon in Urzeiten gab,
seit der Mensch zu denken begann!

Mit Spielerei aber gar nichts auf sich hat,
und jede Generation weiter – übernahm . . .

Der Mensch entwickelte sich, wurde schlau,
das Spiel war uns geblieben!
Nur damals wusste man noch nicht so genau,
worin wir – eigentlich trieben . . .

Damals wie heute, gibt’s Gestern und Morgen,
sehr oft gibt’s im Leben eine Wende!
Ein jeder Mensch hat seine gewissen Sorgen,
vom Beginn seines Daseins – bis zum Ende . . .

Oft ist das Leben unerträglich schwer,
der Weg scheint aussichtslos zu sein!
Oft laufen wir sinnlos kreuz und quer,
es gibt kein Raus – man fühlt sich allein . . .

Man braucht Glück, um den Weg zu finden,
aber ganz von alleine geht das nicht!
Oft muss man extreme Hürden überwinden,
bis man es findet – wärmendes Tageslicht . . .

Ein Eingang, ein Ausgang – und dazwischen?
Ein jeder betritt den Weg als kleines Kind!
Man muss nur die richtige Fährte erwischen!
Das Leben ist ein Spiel
– es ist ein Labyrinth . . .

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23.

Auf gefährliches wird hingewiesen,

die EU führte diese Regel ein,

und was sowieso schon alle wissen:

„Rauchen – kann tödlich sein“ !

 

 

Was aber noch zu beschriften wäre,

die Gefahr ist ja nicht klein,

es geschieht einzeln oder in Serie:

Autofahren – kann tödlich sein“ !

 

 

Weiters sollten wir nicht vergessen,

auch da sollte ein Pickerl sein,

ich hab vor kurzem erst darin gesessen:

Fliegen – kann tödlich sein“ !

 

 

Unvorstellbar, aber es ist traurige Realität,

das Schicksal ist Gemein,

und was jetzt in den Schlagzeilen steht:

auch „Gondeln – kann tödlich sein“ !



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24.

Frohe Weihnachten und . . .

*   *   *

Leben

 

Ein winziges Leben,
Glück, das bewegt.
Von der Natur gegeben,
in die Wiege gelegt . . .

*

Klare Nacht,
Milliarden Sterne.
Sorgsam überwacht,
unvorstellbar Ferne . . .

 

Des Schöpfers Gabe,
erstellt irgendwann,
hält sich in Waage,
was Ewig sein kann . . .

 

Erde, Feuer, Wasser, Luft,
die Natur organisiert.
Leben, Vernichten, ungestuft,
alles funktioniert . . .

 

Liebes All, Groß-Klein,
sind Sterne im Vergehn?
Ist Universum unser Sein,
oder für Engel und Feen?

*

Ein winziges Leben,
ein neuer Stern erwacht.
Vom Schöpfer gegeben,
. . . und

ans Christkind . . . gedacht . . .

*   *   *

. . ein gesundes und zufriedenes neues Jahr 2014 !


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Verfasst, in Liebe mit Herz

. . und noch . . .

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Inhaltsverzeichnis Band 1 . . .

 

 



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