spassiges 3

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01. Fasching . . .
02. ich MUSS . . .
03. Bei uns brennt . . .
04. Zuerst Gepäckabgabe . . .
05. Österreicher brauchen . . .
06. Es ist schon sehr spät . . .
07. Eine Frau im Urlaub . . .
08. Die Lehrerin . . .
09. Die Bäuerin . . .
10. Unser Katzenweibchen . . .
11. Die Wäsche . . .
12. Auskunft Himmelspforte . . .
13. Jetzt Schatz . . .
14. Guten Morgen . . .
15. Prater G'schichtn . . .
16. Ich wette . . .
17. Wir spielten . . .
18. ACHTUNG . . . wegen Christbäume . . .

01.

 Der Fasching . . .

 . . . ist wieder am Ende - - aus!
Wie war er, was schließt man draus?
Ein fröhliches Treiben der Narren,
man erblickte sie, meist in Scharren!

 Schon am 11. November hat er begonnen,
die Anfangszeit ist eigentlich normal verronnen,
erst Mitte Januar waren Masken zu sehn,
man sah sie Abends, auf Bälle gehn.

 Ab 2 Wochen vor Schluß wurden es immer mehr,
immer die Frage: "na wer ist den der?"
Die letzten paar Tage, DIE Überzahl,
fast gar nichts mehr, war normal!

 Warum eigentlich, sind Masken so Brauch?
Eine gewisse Freiheit, zumindest ein Hauch !?
Da können sich manche so richtig austollen,
ihr Tun - was sie eigentlich DAS GANZE JAHR wollen!

 Manche können sich so richtig hinein versetzen,
"Gaudi muß sein!" - wollen aber niemanden verletzen,
wollen alles loswerden, was sich so zusammen gestaucht,
da wird aller Frust, des letzten Jahres verbraucht!

 Wer das nicht versteht, darf ihnen nicht zu Nahe treten,
denn bei ihrer Sprache, gibt’s KEIN überlegen,
ihr tun ist lustiger, wie in klein Kindes Zeiten,
und übertreffen damit oft wirkliche Narren bei weitem!

*
Aber - dieses begrenzte Datum, warum den nur?
auch Zeit, vom Beginn 11Uhr11, bis Dienstag 0 Uhr !?
Also - - - was ich bis jetzt in aller Welt so sah,
ist Fasching eigentlich - - - das ganze Jahr !?

 

 

02.

 ich MUSS !!!

 WO NUR - ist es zu finden,
kann’s kaum noch überwinden,
ich MUSS - für kurze Zeit verschwinden,
jetzt bau ich ab - angelegte Sünden . . .


. . würde irgendwo eine Tafel stehn?
Wüßte ich - wohin soll ich gehn,
ein Wegweiser - ich kann keinen sehn,
ich MUSS - hab schon gewisse Wehn . . .

 . . ein Schild - die Stufen hinunter,
der Drang funktioniert - wie Zunder,
renne schon - bin putz munter,
hoffe bereits - auf letzte Wunder . . .

 . . noch einige Meter - gleich ist’s geschafft,
ich seh die Tür - mein Herz lacht,
GLEICH - ist alles Nötige vollbracht,
ich setz mich - ENDLICH - ganz sacht . . .

 . . kaum darauf - geht schon los,
GESCHAFFT - die Freude ist groß,
es flitzt - alles weiche, duftende Soß,
im Tempo - als wär es ein Geschoß . . .

 . . ERLEICHTERUNG - was kann schöner sein,
GERADE NOCH - fand ich hier rein,
dieser Sitz - ist vorläufig MEIN !
die Not war GROSS - gar nicht klein . . .

 

03.

Bei uns brennt . . .
 
. . die Sonne schon mindestens die 3. Woch,
ich such immer wieder ein kühles Loch,
aber heute früh hat ich eine blödsinnige Idee,
hatt ich erst vor 2 Wochen – kein Schmäh !
 
Hab wieder mein Fahrrad gestartet – um 9 Uhr,
im geistigen Gedanken – eine Kur,
aber diesmal war mein Töchterle nicht dabei,
ich glaubte damit – ICH BIN FREI !!!!!
 
Die ersten 40 km gingen ganz gut,
von oben die Sonne – mit ihrer Glut,
dazu bremsender Gegenwind,
"langsam" – nur nicht zu geschwind . . .
 
Nach der Pause bei dem 40er – ach was,
ich mach weiter – bin doch nicht aus Glas,
hab aber meine Knie gleich gespürt,
und eine Änderung meiner Strecke – durchgeführt . . .
 
16.30 zu Haus eingetroffen,
gleich mal ein Bier gesoffen,
die „Kotflügel“(Po-Backen) – sind zum schmeißen,
sitzen ist schwer – auch beim sch..... !
 
(füllen sie die Punkte mit den richtigen Buchstaben aus,
und sie haben gewonnen - vielleicht ein Haus !?)



 


04.

 Zuerst Gepäckabgabe . . .

 . . es geht los,
die zu erwartende Freude ist groß,
erledigt ! - und was nun ?
zwei Stunden warten - nichts zu tun . . .

 Endlich: „Einchecken“ - heißt die Durchsage,
zum Schalter - mit Handgebäck - das ich trage,
erledigt - noch hergeben der Karten,
in ein Abteil - und wieder warten . . .

 Es gibt kein zurück mehr, um etwas zu holen,
endlich - zum „Einstieg“ wird befohlen,
einen Platz am Fenster hab ich mir gewählt,
„Luke“ heißt das Ding - wurde mir erzählt . . .

 Wieder dauert’s - bis die Maschine zu rollen beginnt,
aber unglaublich, wie schnell die Zeit verrinnt !
sie gibt Gas - sie kommt zum Schweben,
ich darf das - zum ERSTENMAL erleben !

 Wie ein Pfeil hebt sie sich zum Himmel empor,
ein flaues Gefühl im Magen - kommt hervor,
höher, höher - wir überfliegen das Wolkenfeld,
der Kapitän hat inzwischen etwas über Höhe erzählt . . .

 Die Sonne strahlt kräftig - unter uns alles weiß,
da draussen ist’s sicherlich sehr heiß !?
Aber eben kam eine Durchsage wegen der Grad,
hätte nicht gedacht, das es hier - MINUS 48 hat !

 Stellenweise - es könnten Wattebällchen sein,
oder riesige Eisberge liegen im Sonnenschein ?
Nur dieses Feld - und etwas ragt empor,
Berge sind’s vielleicht nicht - aber ich stell’s mir so vor . . .

 . . grau, weiß - einfach wunderschön,
obwohl - sonnst ist nichts zu sehn,
meine innere Unruhe hat sich wieder gelegt,
ich GENIESSE - wie sich alles vorbei bewegt . . .

 . . in aller Ruhe lass ich meine Gedanken fließen,
bis - der Pilot hat mich wieder heraus gerissen:
„In 20 Minuten wird zur Landung angesetzt!
Ich wünsche schönen Aufenthalt!“- ich war entsetzt !

 Wie soll den das nun so einfach gehn ?
Er verabschiedet sich? - er lässt uns hier stehn ?
Der will jetzt - ich kann das einfach nicht fassen !
Der möchte uns JETZT SCHON !!!! -  verlassen ? 



 

 05.

 Das österreichische
Bundesheer - braucht Abfangjäger !

???
Aber - bräuchten wir dann nicht auch - Flugzeugträger ?
Wo bitte, werden diese 24 Stück untergebracht ?
Darüber hat sich wohl noch niemand Gedanken gemacht . . .

Drei Schiffe könnten oder dürften eigentlich genug sein,
am Besten von der gleichen Firma, damit sie nicht zu klein,
eines in den Neusiedler See, eines in den Bodensee,
und eines in Kärnten - wo im Winter am wenigsten Schnee . . .

 Es wäre doch auch eine zusätzliche Attraktion !
Das wir Flieger kaufen - wissen die anderen Staaten ja schon,
es kämen MEHR Gäste um zu bestaunen - solche Sachen,
sie würden essen, trinken - und herzhaft lachen . . .

 Ein Vorschlag wäre aber noch zu vermerken !
Um die Sicherheit Österreichs zu stärken,
und an die Steigerung der Wirtschaft zu denken,
sollten wir in diesen drei Seen zusätzlich ---
                                          --- U-Boote versenken !

06.

Ein Song eines österreichischen Stars,
(Ich lieg neben dir, und träum von an Bier . . . )
etwas verändert . . . mein Text halt !



 

Es ist schon sehr spät,
wir liegen im Bett,
du willst lesen!

 Die Nachtlampe brennt,
hab heut erst verpennt,
du willst lesen!

 Der Wasserhahn tropft,
störend wie’s klopft,
du willst lesen!

 Du rückst näher zu mir,
ein Fußtritt von dir,
du willst lesen!

 Ich stemme mich auf,
such Werkzeug im Haus,
du willst lesen!

 Ich dreh an dem Hahn,
so gut ich nur kann,
du willst lesen!

 Gleich ein Uhr vorüber,
die Wanne geht über,
du willst lesen!

 Die Leitung gerissen,
kein Kork zum Verschließen,
du willst lesen!

 Es ist schon gleich drei,
kein Eimer mehr frei,
du willst lesen!

 Es macht keinen Spass,
schon alles ist nass,
du willst lesen!

 Den Haupthahn entdeckt,
den Schlosser geweckt,,
du willst lesen!

 Er klopft an der Tür,
es ist bereits vier,
du willst lesen!

 Einen Lappen erwischt,
zusammen gewischt,
du willst lesen!

 Alles ist wieder gut,
ich verspür eine Wut,
du willst lesen!

 Du bist nicht mehr wach,
mein Wecker macht krach,
du wolltest lesen!

 Du rückst näher zu mir,
jetzt träum ich von dir:
Du willst lesen . . . . !

07.

Eine Ehefrau im Urlaub – ganz allein,
ein Schigebiet - sollte es heuer sein.
Sie fährt und genießt – so gut sie kann,
und findet für gewisses – bald einen Mann . . .

 Sie landen im Bett – einmal am Tag,
am Ende erst – stellt sie ihm eine Frag:
„Wie heißt du – machen wir uns bekannt?“
„Fritz! – aber mein Zweiter wird nicht genannt!“

 „Warum nicht? – Stell dich nicht so an!“
„Nein - mein Nachname kommt nirgends an!“
„Warum nicht? – Ich halt mir sicher die Klappe!
Bin doch überglücklich – das ich dich hatte!“

 „O.K. – versprich aber – nicht darüber zu lachen!“
„O.K. – ist versprochen – werd ich nicht machen!“
“Nun gut – ich sag’s dir – noch bevor ich geh,
mein komischer Name ist leider: Neuschnee !“

 Die Frau zwickt sich – aber es geht ihr über,
Gelächter erschallt – es kommt zu ihm hinüber!
„Du hast versprochen - du wirst nicht lachen!“
„Ich lach nicht über dich – es sind andere Sachen!“

 „Mein Mann wünschte mir - eine wunderschöne Zeit,
er meinte auch – genieße und sei vom Stress befreit!
Er wünschte auch – das er mich glücklich wieder seh!
Und jeden Tag – 20 Zentimeter - Neuschnee . . .

 

08.

 Die Lehrerin - stellt eine Frage an ihre Kleinen:
„Nun meine Lieben, was würdet ihr dazu meinen,
fünf Vögel sitzen auf einem Ast, in Reih und Glied,
einer wird abgeschossen – sagt mir – was übrig blieb?“

 Heinz zeigt auf : „Nicht ein einziger wird bleiben,
der Lärm des Schusses - wird sie alle vertreiben!“
„Wunderbar – wie du deine Gedanken lenkst,
fantastisch - ich mag die Art, wie du denkst!“

 „Ich hätte ihnen, Frau Lehrer, auch gern eine Frage gestellt:
Drei Frauen sitzen im Cafe – eine jede hat Eis bestellt,
die eine leckt, die andere beißt, die dritte saugt es förmlich ein!
Was glauben sie, welche der dreien – könnte verheiratet sein?“

 Die Lehrerin errötet: „Jetzt wird mir ganz schön heiß,
gut – ich glaub die Saugerin!?“ – antwortet sie leis.
„Die Frau mit dem Ehering! – Ich möchte sie nicht kränken,
Frau Lehrer - aber ich mag die Art – wie sie denken!“

 

09.

 Die Bäuerin - verpflegt Haushalt, Familie und den Stall,
Arbeit gibt’s genug – sie hat doch gar keine andere Wahl!
Schon früh morgens fängt sie mit dem Melken an,
und wenn’s an der Zeit – weckt sie ihren Mann . . .

Die Kinder müssen zur Schule – so nebenbei,
die Jause einpacken – das jedes genug dabei,
hoffentlich wurden die Aufgaben geschrieben und gelesen?
Ja und das wichtigste – das Handy nicht vergessen . . .

Stress ist genug vorhanden – schon seit dem Morgen!
Danach die Tiere am Hof mit Futter versorgen,
Die Silos sind gefüllt, dass nichts passieren kann!
Nur hoffentlich springt jetzt - der Computer an . . .


Eier abnehmen, nach dem Hennengegacker,
scheint die Sonne, raus ins Grüne, auf den Acker,
das Angesäte gehört doch auch laufend gepflegt!
Unterwegs eine Pause im Kaffeehaus – wenn’s geht . . .

 Am Mittagstisch will die Familie Speis und Trank,
dazu ein Tischgebet: Unserem Schöpfer sei Dank!
Der Nachmittag beginnt mit Geschirr wegräumen,
und dann wenigstens eine Stunde - in der Sauna träumen . . .

 Eingebrachte Frucht ist für alle wie ein Schatz,
es gehört richtig gelagert – alles auf seinen Platz!
Beizeiten verarbeiten – so müsste alles funktionieren!
Und vielleicht - mit der guten Freundin – eine Stunde telefonieren . . .

 Abends wird im Haushalt wieder Hand angelegt,
gehen Kleidungsstücke zu Bruche, wird genäht!
Alles zusammen dauert es meist bis tief in die Nacht!
Und zu guter letzt wird noch - an das Internet gedacht . . .

***
Bäuerinnen . . .

. . sind das wichtigste Mitglied - auf jedem Hof,
wer das nicht verstehen möchte – beschreib ich als doof!
Das Wohlergehen ALLER ist ihnen wichtig – ihr Grundbegriff!
Ich bedank mich im Namen ALLER – und verbeuge mich tief!

10.

 Unser Katzeweibchen - wurde vor Monaten kastriert,
das doch mit Sicherheit zur Unempfänglichkeit führt!
Damit sie nicht „läuft“, wenn sie als Dame herangereift,
wonach doch ein jeder Kater - in der „Remmelzeit“ greift!


Die Idee war so, das man sich - und ihr Ruhe schenkt,
nicht mitgerechnet wurde aber, was SIE sich dabei denkt!
Was ihr angetan wurde, muss sie mitgekriegt haben,
und sie muss jetzt wissen – was kann sie nun wagen!

 So viele Kater hat’s in unserem Ort noch nie gegeben,
wie jetzt rundum und auf unserem kleinen Hof leben!
Aus allen Ecken rennen die Verschiedensten daher,
unsere Katze muss „fesch“ sein – sie ist ein Begehr!

*
Irgendwie ist das mit der Menschheit zu vergleichen,
wenn manche glauben, der Kindersegen soll reichen,
lassen Er oder Sie sich ganz einfach kastriern,
um genüsslich - ein ungehemmtes Leben - zu führn!

11.

 

Die Wäsche - stopf ich in das Waschgerät,
schau, was für heute am Speiseplan steht,
besorge was notwenig ist zum Kochen,
für die Suppe brauch ich einige Knochen . . .

Die Wäsche wird im Trockner verstaut,
inzwischen kocht das saure Kraut,
in der Truhe ist Brot versteckt,
ach - jetzt hab ich die Katze geweckt . . .

Der Trockner ist fertig - der nächste Gang,
trockene Wurst zum Kraut - folgt dann,
die Katze will auch was - von der Wurst,
auf ein Bier - hätt ich jetzt Durst . . .

Das Bügelbrett steht - das Eisen ist heiß,
die Wäsche war vorher bunt – nicht weiß,
das Kraut siedet - welch ein Duft ?
Angebrannt ! - Stickige Luft . . .

Die Wäsche steht zum Bügeln bereit,
das Brot hab ich zu vier geteilt,
Teller, Messer und Gabel sind serviert,
die Suppe ist richtig gesalzen - hab's probiert . . .

Die Meute kommt - setzt sich zu Tisch,
Kraut ist im Eimer - drum gibt’s Fisch !
Die Suppe wird gelöffelt - mit Brot in der Hand,
es duftet . . . es stinkt . . . angebrannt !

Das Bügeleisen hat die Wäsche gefressen,
und der Tisch war einmal - einer gewesen !
Ist nichts passiert – hab den Topf in der Hand,
mit Suppe - kommt's zu keinem Brand . . .

Dunkle Fischstäbchen will auch keiner,
fliegen sie somit – in den Eimer !
Die Wäsche entsorgen – am besten zum Müll,
drei Tage Leberkäse wird auch bald zuviel . . .

Die Türen auf und durchziehn lassen,
das fette Bügelbrett ist kaum anzufassen,
aufwischen und den Teppich trocknen,
die Katze schläft wieder – auf weichen Socken . . .

Den Geschirrspüler auf - alles hinein,
wenn meine Frau kommt, soll’s sauber sein,
von der Meute ist längst nichts mehr zu sehn,
noch so einen Tag – werd ich nicht überstehn . . .

 

12.

 

„Auskunft Himmelspforte – was kann ich für sie tun,
mit wem darf ich sie verbinden?
Suchen sie einen Platz – wollen sie bereits hier ruhn,
was soll ich für sie finden?“
*
„Hallo Sie – ich schwebe in großer Lebensgefahr,
ich bin gerade ausgestiegen,
vor kurzem noch war alles bestens und klar,
aber ich kann nicht fliegen!“
*
Auskunft Himmelspforte – wen darf ich ihnen geben,
wollen sie zu einen Engel vielleicht?
Bleiben sie dran – ich werd sie auf die Leitung legen,
und haben sie schon eingereicht?“
*
„Hallo Sie – legen sie mich nicht zu irgendwen,
ich hab nur noch ganz wenig Zeit,
Ich hab mit meinem Fallschirm ein Problem,
nach unten ist’s nicht mehr weit!“
*
„Auskunft Himmelspforte – sind sie noch am Apparat,
sagen sie mir bitte ihren Namen?
Ich werd mal nachsehn, ob sie wer eingetragen hat,
von unseren hübschen Engelsdamen!“


*
“Hallo Sie – können sie mir keinen Tipp geben,
ist mein Schutzengel nicht bei mir?
Zugern würd ich noch ein Weilchen leben,
der kleine tumleh spricht hier!“
*
„Auskunft Himmelspforte – bitte etwas Geduld,
unser Computer ist im Eimer,
ein Kurzschluss im Sternenfeld ist daran Schuld,
und Sicherungen hat hier keiner!“
*
„Hallo Sie – brauchen sie noch lange da oben,
gleich werd ich unten sein!
Ich seh schon alles ganz verschoben,
und jetzt . . . . schlag ich ein!“
*
„Hallo Himmelspforte – sind sie noch dran?
ich hab ihren Namen gefunden!
Ja – sie kommen genau - jetzt hier an,
sie flogen ohne Fallschirm - nach unten!“

 

13.

 

Jetzt Schatz – brauch ich dringendst einen Kaffee,
denn weißt du, mein Hals tut jetzt richtig weh!
Dieses Lutschen – hab auch nicht dran gedacht,
obwohl es mir – vollen Genuss gebracht . . . 

Hab den Geschmack wieder neu entdeckt,
hat mir auch auf anhieb bestens geschmeckt!
Aber jetzt spür ich’s schwer im Magen,
es ist gar nicht so leicht - zu vertragen . . .

Jahrelang tat ich es ganz einfach nicht,
ist ja nicht Jedermanns gegebene Pflicht!
Aber mit dir, wollt ich’s wieder wecken,
das romantisch, genüssliche Schlecken . . .

 Verzeih, wenn’s nicht, wie’s sein soll - ist,
verzeih, wenn du jetzt erschrocken bist!
Aber ich brauch jetzt dringendst Kaffee!
Mein Magen ist aufgewühlt – und tut weh . . .

 Das Lutschen ist eben eine Sache für sich,
aber wie’s ausschaut – nicht für mich!
Eis auf Tüte, im Becher, oder sogar Sahne drauf,
mir wird verdammt kalt – von innen herauf . . .

 

14.

 Guten Morgen – lass mich zu dir kriechen,
ich möchte dich ganz intensiv riechen !
Lass mich ganz nah an deinen Körper rann,
ich möchte mich festhalten – wo ich kann . . .

 . . zum Kuscheln – oder schläfst du noch ?
Oh mein Schatz – da steht was hoch !
Oder ist dein Bedürfnis ein anderer Grund ?
He Schatz – der ist wohlauf und gesund !

 Weißt du überhaupt – wie spät es erst ist ?
mich wundert – das du schon munter bist !
Und gleich voll da – nach dem Erwachen !
Sag – wollen wir . . . was draus machen ?

 Weißt du – wir hätten noch etwas Zeit,
mir kommt’s schon – ich wär bereit !
Du wohl auch – wie ich aufgerichtet seh !
Oder . . . oder ist das nur ein Schmäh ?

 Jetzt machen wir was - mit diesem Stück,
warte – ich geh mal – bin gleich zurück !
In zwei Minuten Schatz – bin ich dein,
aber schlaf mir inzwischen - ja nicht ein !

 Lass alles so stehn – wie’s gerade ist,
weil du gleich - mein Pferdchen bist !
Ich beeil mich – bin gleich wieder da !
ohhhhhh, ohhhhh . . . wie wunderbar . . .

*

 Jetzt komm – jetzt nehm ich dich her !
He ! – Warum steht da nichts mehr ?
Bist du etwa - schon wieder im Träumerland ?
Ach . . . wirklich . . . . verdammt . . .

15. 

Auf Prater G’schichtn,
lässt sich dichtn . . .


 „Wiener Würstchen“ sind in Österreich „Frankfurter“ !

*** 

„Ein Wiener Würstchen bitte – hätt ich gern!“
„Wos bittschei – miassn meine Uhrwaschln hern?“

(Was bitte – müssen meine Ohren hörn?)

„Ein Wiener Würstchen – mit Senf und Kren!“
„Ge kummans – pflanzn’s sunst irgendwen!“

(Kommen sie – ärgern sie sonst jemanden!)

„Ein Wiener Würstchen – gibt’s doch hier?“
„Redn’s amol deitsch – wos wolln’s vo mir?“

(Reden sie zuerst Deutsch – was wollen sie von mir?)

„Ein Wiener Würstchen – das ist so ein Paar!“
„Wos denn – a afochs is ihna gor scho z’kla?“

(Was denn – ein einfaches ist ihnen gar schon zu klein?)

„Ein Wiener Würstchen, zum Kuckuck noch mal!“
„Liebes Frauerl – sie werma scho zur Qual!“

(Liebe Frau – sie werden mir schon zur Qual!)

„Ein Wiener Würstchen – jetzt ja oder nein?“
„Jo sull vielleicht i – des Wiena Wirschtl sein?“

(Ja soll vielleicht ich – dieses Wiener Würstchen sein?)

„Ein Wiener Würstchen wird’s in Wien doch geben?“
„Sie Liebe – jetzt werd i mi bold fürchterlich aufregen!“

(Sie Liebe – jetzt werd ich mich bald fürchterlich aufregen!)


„Ein Wiener Würstelstand – der kein Würstchen hat?“
„Wullns vielleicht a Wiena Schnitzl – mit Salat?

 (Wollen sie vielleicht ein Wiener Schnitzel – mit Salat?)

„Ein Wiener Schnitzel haben sie – das gibt es hier?“
„Na, des kriangs im Wirtshaus – net bei mir!“

(Nein, das kriegen sie im Gasthaus – nicht bei mir!)

„Kein Wiener Würstchen oder Schnitzel – ja dann . . .“
„I bin a Wirschtlbude – und hob Frankfurta zum Vadran!"
(Ich bin ein Würstelstand – und habe Frankfurter zu verkaufen!)

16.
 

Ich wette - ich schaffe das Labyrinth !

*
Einige Meter geradeaus und dann links,
so steht’s am Plan beschrieben!
Ganz einfach in diesem . . .diesem Dings,
ich werd’s schon irgendwie hinkriegen!

 Dann wieder einige Meter geradeaus,
nach dem Anstoß rechts abbiegen!
Ist wirklich einfach – fast wie Zuhaus,
wenigstens sind keine Stiegen!

 Nach diesem Stück wieder andersrum,
das müsste hier irgendwo sein!
Der Plan ist einfach – ich bin nicht dumm,
aber wo kam ich überhaupt herein?

 So einfach werf ich noch nicht das Tuch,
bereits 30 Minuten nach meiner Uhr!
Ich glaub in diesen Gängen liegt ein Fluch,
schon wieder Sackgasse – wieder retour!

 Nach vor und auch gleich wieder zurück,
rechts werde ich jetzt probiern!
Anscheinend hab ich heut kein Glück,
der wird auch nicht nach draußen führn!

 Ganze 2 Stunden lauf ich schon umher,
es wird gar keinen Ausgang geben?
Hätte nicht gedacht, dass das so schwer,
jetzt mal setzen – und überlegen . . .

 Kein Ausgang, es ist nichts zu finden,
so zumindest hat es den Schein?
ich vergaß eine Schnur anzubinden,
aber wo – könnte der Eingang sein?

*
Nach 5 Stunden hab ich um Hilfe geschrien,
ich rief: „Sucht mich bitte, ich bin hier!“
Weil mir der Weg als unendlich erschien,
Da öffnete sich – hinter mir eine Tür . . .

 Dieses Labyrinth ist für Schlaumeier gebaut,
kam’s mir sofort geschossen!
Es gibt nur den Eingang
– hab gleich so g’schaut,
und der wurde nach meinem Eintritt – geschlossen . . .

 



17.

 Wir spielten im Sandkasten hinterm Haus,
ließen Meerschweinchen und Hasen raus,
bastelten auf unseren Rädern herum!
Kein Film im Kino – war uns zu dumm . . .

 Wir schwänzten die Schule vorm Diktat,
lagen versteckt im öffentlichen Bad,
haben zusammen rote Rosen gepflanzt,
und nächtlich – in Discos getanzt . . .

 Wir holten Kirschen aus Nachtbars Garten,
feierten förmlich jedes Kastanienbraten,
hätten zusammen Pferde stehlen können!
Nach jedem Streit – kam das Versöhnen . . .

 Wir waren Nachbarskinder – Seinerzeit,
und wie’s so sein soll – auch noch heut!
Haben Familie und je ein Kind,
die jetzt ebenso – gute Freunde sind . . .

 *

 Aber jetzt – ich werd daraus nicht schlau,
nur weil ich tief in deine Augen schau,
bricht jetzt 30 Jahre Freundschaft entzwei?
Sag mir bitte – was ist so unklar dabei?

 Du denkst plötzlich so schlecht über mich,
urplötzlich bin ich ein Scheusal für dich?
Urplötzlich ? – Ich kann’s einfach nicht fassen!
Du meinst, ich möchte dich – NUR vernaschen?




18.

ACHTUNG !

*   *   *
 
Auf Haltung, Futter und Transport,
wird bei Tieren streng geachtet.
Oft wird die Zucht geprüft vor Ort,
und werden sie . . . verfrachtet . . .
 
 
Die Tiere sollen glücklich leben,
von Geburt bis zu deren Ende.
Auch wir sollten darauf acht geben,
wandern sie . . . durch unsere Hände . . .
 
 
AMA und BIO hin und her,
aber hat schon wer überlegt,
wegen 1A Qualität und mehr,
wie’s um . . . unsere Christbäume steht?
 
 
Ob sie nicht zu eng gezüchtet,
sondern ihre Freiheit hatten?
Ob die Haltung auf Mast gerichtet,
ohne Sonne . . . nur im Schatten?
 
 
Wurden Transporte kontrolliert,
wegen vorgeschriebener Pausen?
Wurde im Ahnenpass protokolliert,
wo sie . . . wirklich hausten?
 
 
Der Marktplatz ist damit überfüllt,
wie immer, alle Jahr.
Ich aber nehme nur einen ganz gezielt,
der mit Sicherheit . . . glücklich war . . . !
 


 

 

Verfasst, in Liebe mit Herz . . .

 

. . und dann . . .

==============================

oder zum Inhalsverzeichnis Band 1 . . .

 

 



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